Günstige Auslandsüberweisungen mit TransferWise

Das kostenlose Girokonto der comdirect Bank

Das Unternehmen TransferWise wurde 2011 als P2P Online-Geldtransfer-Service gegründet. Nutzer können hiermit Fremdwährungen mit sehr deutlichen Gebührenersparnissen gegenüber dem herkömmlichen Bankenweg überweisen. Das funktioniert über das Londoner Unternehmen durch das P2P-Prinzip (peer-to-peer oder gleich-zu-gleich): Nicht Banken schicken das Geld über die Grenzen, sondern es erfolgt eine Verrechnung auf Privatkonten. Seit 2013 gibt es TransferWise auch für deutsche Nutzer.

Vorteile mit TransferWise

TransferWise bietet garantiert den besten Preis für eine Auslandsüberweisung, in einigen Fällen kann eine Auslandsüberweisung  sogar kostenlos erfolgen. Davon profitieren alle Personen, die im Ausland arbeiten, studieren oder geschäftliche und private Finanzbeziehungen unterhalten. Wechselkurs- und Überweisungsgebühren in Länder außerhalb des Euroraumes sind hoch. TransferWise konnte sie als Onlinedienst sehr deutlich senken, nämlich auf eine Umrechnungspauschale von 0,5 % und einen Umtauschkurs, der stets aus dem tagesaktuellen Devisenkurs berechnet wird. Die Abbuchung der zu überweisenden Beträge erfolgt vom Bank- oder Kreditkartenkonto des Nutzers, eine Identitäts- oder Schufa-Prüfung findet nicht statt.

Wie funktioniert TransferWise?

Es gibt bei Auslandsüberweisungen zwei Arten von Gebühren: durch die Grenzüberschreitung und den Wechselkurs. Diese Probleme konnte TransferWise durch das Einrichten von Währungskonten in den beteiligten Ländern umgehen. Auf diese Konten fließen die Beträge der Nutzer, von diesen Konten kommt die Auszahlung. Nur wenig Geld muss real die Grenzen überschreiten, das senkt drastisch die Gebühren. Es findet eine Verrechnung zwischen den Nutzerzahlungen statt (P2P-Prinzip), was neben der schlanken Onlinestruktur von TransferWise zu den gigantischen Einsparungen führt.

Beispiel: Ein Brite lebt in Deutschland und zahlt auf das deutsche TransferWise-Währungskonto 1.000 Pfund ein. Ein Deutscher braucht 1.000 Pfund und zahlt auch auf das deutsche Währungskonto Euro im entsprechenden Gegenwert ein. Der Brite erhält den Eurobetrag, der Deutsche den Pfundbetrag. Das Geld hat die Grenze nicht überschritten. In Großbritannien kann der umgekehrte Vorgang stattfinden.

Wenn ein Währungsausgleich stattfinden muss, bewegt das Unternehmen auf einen Schlag hohe Summen über die Grenze und erhält dafür von einer Bank einen starken Rabatt, von dem die Kunden profitieren. Der Bank ist es technisch gesehen egal, ob sie zehn Millionen Euro oder Pfund über die Grenze schickt oder nur 1.000 Euro. Für die zehn Millionen fallen nahezu die gleichen Gebühren an, die dann – auf viele Nutzer mit Kleinsummen aufgeteilt – fast verschwinden.

Reale Ersparnisse durch TransferWise

Die Gebühren unterscheiden sich nach der eingesetzten Währung. Die realen Ersparnisse betragen um rund 50 – 90 % gegenüber dem Bankenweg. Pauschal lässt sich die Summe nur schwer festmachen, weil die Währung und die Summe eine Rolle spielen.

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